Presse

SVZ vom 02.09.08

Zum Leserbrief “Radler sollten Regeln beachten” und und zum Artikel zur neuen Verkehrsregelung in der Lübecker Str. SVZ vom 29.08.08 *

Den Leserbrief über die Rüpelradfahrer in der SVZ, bezogen auch auf das neue Radverkehrskonzept, nahm ich mit Erstaunen zur Kenntnis. Tut sich doch etwas auf dem Gebiet für Radler, wie die Autofahrer mehr oder weniger erstaunt in der Lübecker Straße zur Kenntnis nahmen. Immerhin hielt sich bei den Befragten die positive Stimmung für unsere Landeshauptstadt in Sachen Fahrradfreundlichkeit in Grenzen. Schwerin könnte zur Radlerstadt werden, wie es die Beispielstadt Münster bereits ist. Dort kommt man miteinander aus, ja der Radfahrer wird sogar bevorzugt vor dem motorisierten Verkehr. Und wenn nicht Schwerin, welche Stadt sonst bietet eigentlich so ideale Voraussetzungen für die Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit dem Rad in kürzester Zeit. Über Klimawandel und CO 2 Reduzierung reden ist das Eine, etwas dafür zu tun das Wichtigere. Zu den Rüpelfahrern möchte ich nicht bestreiten, dass es einzelne Radler gibt, die in Rowdymanier über die Gehwege oder Fußgängerpromenaden rasen. Zumeist gehören diese der Generation an, die auch auf den Straßen motorisiert so unterwegs ist und dann die Kraft manchmal ungezügelt in die Pedalen tritt. Jedoch eine ganze Verkehrsteilnehmergruppe als solche abzutun, halte ich für wenig bedacht. Übrigens geht es im neuen Radverkehrskonzept auch darum, Konfliktsituationen zu entschärfen. Ein wenig Kompromissbereitschaft aller Verkehrsteilnehmer ist dafür meiner Meinung nach die Grundvoraussetzung. Schön wäre natürlich, wenn es auch ein entsprechendes Marketing für diese Anliegen von Seiten der Stadt gäbe. Aber ich weiß, dass daran gearbeitet wird und diesmal gemeinsam mit allen, die sich dafür zuständig fühlen, dass das Radverkehrskonzept ein runde Sache wird.  (*hier kompletter Text, in SVZ gekürzt)

Volker Schulz
ADFC Mitglied

Schweriner Express vom 12.07.08

Erst geduscht und dann belohnt

Thomas Möller, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) war begeistert. Er kam vergangenen Mittwoch extra aus Rostock, um im Rahmen der Aktion mit dem „Rad zur Arbeit“ an der Feierabendradtour von ADFC und AOK teilzunehmen.

An drei Stationen wurden die Fahrradfahrer trotz drohender dunkler Wolken von ADFC-Mitgliedern abgeholt: Schloss- und Stellingstraße sowie der Schweriner Zoo waren die Abradelpunkte. Und fast 30 Fahrradfahrer hatten sich aufs Rad gewagt. AOK-Mitarbeiterin Kathrin Rademacher versorgte die Gruppe mit Getränken und los ging’s. Über Mueß, Raben Steinfeld ging es immer am Wasser entlang bis Görslow. Bis dahin waren alle auch einmal kräftig nass geworden. Von Görslow ging es über den Alten Schmiedeweg zum Goderner Strand.

Imbissinhaber Wilfried Thalmann freute sich über seine hungrigen Gäste, die am späten Nachmittag die Einzigen am Strand blieben.

Zum Abschluss kam dann doch noch die Sonne hervor. Ein paar der Fahrradfahrer ließen die Hüllen fallen und schwammen im sommerlich warmen Pinnower See, als ob sie nicht schon nass genug an diesem Tag geworden wären.

Um 19 Uhr stand dann der Rest der kleinen Gruppe wieder vorm Schweriner Schloss fürs Abschiedsfoto und so ganz nebenbei 30 Kilometer zusätzlich in den Beinen.

Heidrun Lohse