Fahrradfreundliche Betriebe ?

9. Januar 2012 – 09:40

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt möchte von Seiten seines Betriebes optimale Bedingungen für sich und sein Verkehrsmittel vorfinden.

Wie steht es aber in und um Schwerin wirklich damit?

Das möchte der ADFC mit einer Umfrage herausfinden. Positive Beispiele sind willkommen. So darf der Betrieb nach dem Klick auf den Abstimmbutton unter Kommentare gern genannt werden.


Radverkehr Schwerin&Umland-Kritiken&Ideen

5. Januar 2012 – 10:03

Hier können Kritiken, Ideen, Vorschläge, Stellungnahmen zur Problematik Radverkehr an den ADFC Schwerin öffentlich gepostet werden.

Wir bitten um Beachtung der Regeln. Sachlichkeit ist oberstes Gebot. Die Kommentare, die gegen die Regeln  verstoßen, werden umgehend gelöscht. Dazu zählen insbesondere Urheberrechtsverletzungen, politische Propaganda, Beleidigungen und Verunglimpfungen und nicht jugendfreie Äußerungen.

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Radfahren ja – aber wo ?

30. November 2011 – 09:08

Immer wieder stellen sich Fragen zum  Thema “Radfahrer auf die Straße”.
Der ADFC positioniert sich hier im Sinne gesetzlicher Regelungen.
In Schwerin z.B. ist es bis auf wenige beschilderte Ausnahmen erlaubt, dass der Radler auf der Straße fährt.
Unsicherheiten gibt es hier von beiden Seiten, also den Autofahrern und den Radfahrern, zu den rechtlichen Regelungen.

Hier kann man dazu nachschlagen.

So leuchtet es richtig – Licht an im Dunkeln!

6. Oktober 2011 – 13:36

Einen Film, wie Fahrradfahrer beleuchtet und unbeleuchtet wahrgenommen werden, zeigt VELOPLUS aus der Schweiz als Schulungsfilm. Hier sind die Regeln nach der Schweizer Vorschrift dargestellt. Diese weichen jedoch nur geringfügig von den deutschen Regeln ab. Der Film ist insofern in erster Linie zur Veranschaulichung gedacht.

Helm oder nicht ?

5. Oktober 2011 – 07:16

Minister denkt über Helmpflicht nach (Presse Oktober 2011)

angesichts der Pressemitteilungen habe ich diesen Artikel einmal wieder nach oben verschoben.

Die eindeutige Position des ADFC ist hier nachzulesen.

Das ändert aber nichts an entsprechenden Empfehlungen.  (Der Administrator)

Übrigens, wer sich einmal mit einem Helm ausrüsten möchte, der kann sich bei Heidrun Lohse und Bernd Ploigt leihweise damit ausstatten. Die Helme wurden von der Schweriner Verkehrswacht  zur Verfügung gestellt.

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Verletzungsrisiko für Radfahrer ohne Helm

Die bei einem Verkehrsunfall erlittene Verletzungsschwere hängt maßgeblich von der Geschwindigkeit ab, mit der sich der Unfall ereignet hat. Für Radfahrer ist hier die Kollisions- oder Aufprallgeschwindigkeit des Gegners entscheidend. Bei Unfällen mit Pkw/Lkw ist ab 15 km/h sicher mit einer leichten, ab 22 km/h mit einer schweren und ab 30 km/h mit einer Schwerstverletzung zu rechnen. Ab 50 km/h Kollisionsgeschwindigkeit ist die Tötung des Radfahrers sehr wahrscheinlich.

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Radfahrer. Verletzungen des Kopfes sind bei Unfällen für Radfahrer aber dominierend:

Helm1Helm2

relative Häufigkeit von Verletzungen bestimmter Körperregionen bei schwer- und schwerstverletzten Radfahrern, die lebend eine Klinik erreichten (Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen, 2009)

Schwer- und schwerstverletzte Fahrradfahrer haben mit Abstand am häufigsten Verletzungen am Kopf (68 % / 89 %), wobei dies ausschließlich für jene Fahrradfahrer ohne Helm gilt. Mit Helm ist das Risiko von Kopfverletzungen erheblich reduziert. Hier wurde nur bei 37 % der Schwerverletzten die Diagnose einer Kopfverletzung gestellt. Es wurde kein Fall eines schwerstverletzten Radfahrers mit Helm beobachtet.

Bernd Sievers

Expertenempfehlungen zum Nationalen Radverkehrsplan

4. Oktober 2011 – 13:54

Empfehlungen der von BM Dr. Ramsauer berufenen ExpertInnen zum NRVP

Blick zum Nachbarn

3. August 2011 – 18:19

Neue Stadt- und Radkarte Wismar ab Mitte August

Radkarte-HWI_Titel

Dem Radler wird damit ein qualitativ hochwertiges und aktuelles Kartenwerk in die Hand gegeben, das zum Fahren der empfohlenen Touren animiert und ihm die Möglichkeit bietet, Touren aus dem Wegeangebot heraus nach seinen Wünschen zusammen zu stellen.

 Mehr Informationen  hier

 

20 Jahre ADFC Schwerin

8. März 2011 – 16:29

Grußwort des Vorsitzenden der Ortsgruppe

Liebe Mitglieder und Freunde der Regionalgruppe Schwerin des ADFC,

Vor 20 Jahren, am 22. Mai 1991 wurde unsere Ortsgruppe im damaligem „ Haus der Demokratie“ gegründet.

Wie kam es dazu ?

In der Wendezeit kamen besonders viele kostenlose Zeitungen in unsere Briefkästen, die ja auch noch interessiert gelesen wurden. So erfuhr ich, dass es einen ADFC , die Interessenvertretung der Radfahrer gibt.
Seit 1986 hatte ich versucht die Stadt zu bewegen,  zumindest im Innenstadtbereich Fahrradständer aufzubauen.
Als Einzelkämpfer war und ist man verloren.

Nach der Kontaktaufnahme mit den ADFC-Mitgliedern aus Lübeck kam eines Tages ein großes Paket mit allen möglichen Karten bei mir an. Eine Sammelaktion in Schleswig-Holstein hatte das erbracht.
Ich habe diese Karten dann kostenlos im Büro der Grünen Liga verteilt. So kam ich mit den potentiell interessierten Radfahrern in Kontakt.

Die Gründung der Ortsgruppe mit gleich 36 Mitgliedern war dadurch ein schöner Erfolg.

Derzeit haben wir 112 Mitglieder und viele weitere Fördermitglieder, wobei dazu auch viele Familienmitglieder gehören, die dann dazugerechnet werden müssen.

Wir sind zwar jetzt eine Organisation, die man auch im kommunalem Bereich ernst nimmt, die verkehrspolitische Arbeit ist aber nicht einfacher geworden.
Der im letzten Jahr gegründete „ Runder Tisch Radverkehr in Schwerin „ hat seine Arbeit aufgenommen. Es muss sich erst erweisen, ob dadurch  eine nennenswerte Verbesserung der Alltagssituation für Radfahrer erreichbar ist.

Bernd  Ploigt
Vorsitzender der Ortsgruppe und stellv. Vorsitzender im Landesverband des ADFC

Fahrrad oder Auto – ein Vergleich

15. November 2010 – 17:59

Ich bin in den vergangenen Wochen mehrfach mit dem Fahrrad von Friedrichsthal zum Schlossparkcenter unterwegs gewesen. Mir kam nun die Idee, die Strecke und die Zeit aufzuzeichnen und das ganze mit dem PKW zu wiederholen. An drei Tagen wurden mit einem GPS Gerät Daten aufgezeichnet. Mit dem Fahrrad zur gleichen Tageszeit, während des Autofahrens zu unterschiedlichen Zeiten. Im Gesamtdurchschnitt war ich mit dem Rad lediglich viereinhalb Minuten langsamer. Aufgezeichnet wurden die Werte ab Haustür bis zum Abstellen bzw. Einparken auf dem obersten Parkdeck des Schlossparkcenters. Dabei hat das Fahrrad folgende Vorteile:
1. die Strecke ist kürzer, da ich bestimmte Straßen nicht mit dem PKW befahren kann (Poller)
2. mit dem Fahrrad fahre ich “ampeloptimiert” heißt, ich meide sie wo ich kann. (kurze Standzeiten)
3. ich fahre so gut wie CO2 frei mit dem Rad
4. die Kosten sind vergleichsweise gering ( hier sollte man die Kosten für entsprechende Fahrradbekleidung einkalkulieren)
Nachteile :
1. Wetterabhängigkeit (das trifft allerdings nur auf Sturm und Glatteis zu wenn die Bekleidung stimmt)
2. Der Zustand des benutzten Radweges (ist aber differenziert zu betrachten, von nicht vorhanden bis gut)

Viereinhalb Minuten sind doch ein verträgliches Maß für Umwelt und Gesundheit, oder ?
Vielleicht gelingt es ja, einen solchen oder ähnlichen Versuch auch medizinisch einmal begleiten zu lassen, um diesen dann mit entsprechenden medizinischen Werten zu belegen.

Die Einzeldaten als Exeldatei: Fahrrad_oder_Auto

Volker Schulz

Karte oder GPS ? – Erfahrungen

12. August 2010 – 11:09

GPS  oder kartenlos fahren – Erfahrungen:

Radfahren mit GPS wird immer interessanter. Diverse Portale buhlen um die Gunst der “GPS-Radler”. Einen interessanten Bericht von einem unserer Mitglieder zu diesem Thema  gibt es hier:  Radwandern ohne Karte (Teil 1).

Erste Erfahrungen habe  ich (Administrator) gesammelt beim Tracking von Strecken die zum Nachradeln im Tourenportal eingestellt sind. Dafür wurde das Falk F5 Navigationsgerät und der Magic Maps Explorer genutzt. Mehr lesen »