Radverkehr Schwerin&Umland-Kritiken&Ideen

5. Januar 2012 – 10:03

Hier können Kritiken, Ideen, Vorschläge, Stellungnahmen zur Problematik Radverkehr an den ADFC Schwerin öffentlich gepostet werden.

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  1. 3 Responses to “Radverkehr Schwerin&Umland-Kritiken&Ideen”

  2. SVZ vom 5. Januar

    Angesichts des heutigen Artikels zur Radverkehrspolitik wurde diese Rubrik zur öffentlichen Diskussion eingerichtet. Ich wünsche uns viele konstruktive Kritiken und zielführende Ideen für den Radverkehr in und um Schwerin.
    Übrigens, diskutiert werden können alle Artikel der Webseite dementsprechend und auch der Facebookaccount steht dafür zur Verfügung.

    Mit besten Radlergrüßen

    Volker Schulz

    By Volker Schulz on Jan 5, 2012

  3. Hallo! Ich habe den Artikel gelesen und finde die Idee gut. Ich sitze in meinem Büro direkt mit Blick auf die Einmündung Wismarsche Straße/ Pappelgrund. Seit Jahren wende ich mich an Verwaltung (Stadt-Ordnungsamt) und die Polizei. Der Kontaktbeamte war auch schon mal da. Passiert nichts! Das Problem: Fahrtrichtungsgebot. Wenige halten sich daran. Das wäre noch zu tolerieren. Aber die Radler kommen mit sehr hoher Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Stadt heruntergefegt, oft auch abends ohne Licht. Der Radweg kreuzt die Einmündung Pappelgrund. Der Autofahrer muss, um etwas sehen zu können auf den Radweg vorfahren (Gebüsch etc.) damit behindert und gefährdet er die Radler. Kann aber nicht anders. Ich sehe oft die Kollisionen oder noch öfter die “Beinahekollisionen”. Es ist für beide Parteien nicht befridiegend. Ich schlug vor, das “Gatter” von der gegenüberliegenden Straßenseite umzusetzen.Die Radler nehmen “Speed” heraus (auch zum Nutzen der an der folgenden Haltestelle der Straßenbahn Wartenden). Diese müssen auch oft “springen”, ob des hohen Tempos der vorbeirauschenden Radler. Und auf der gegenüberliegenden Seite macht das Gatter nur Sinn für die “pflichtwidrig” dort vom Klinikum herunter Radelnden. Gerne können Sie herkommen und das mal anschauen und gerne auch bereden. Mein einziger “Erfolg” war eine Kontrolle im Rahmen der damaligen Themenwoche der Polizei. Für einen Tag. Es geht mir nicht darum Konflikte zu produzieren oder Recht für diese oder jene Gruppe von Verkehrsteilnehmern zu fordern, sondern es ist oft harscharf, was da abläuft.Und gefährlich. Täglich. Schöne Grüße. R.Neugebauer

    By R.Neugebauer on Jan 6, 2012

  4. Die Wismarsche Straße von den Kliniken bis zum Bürgermeister-Bade-Platz liegt mir schon lange quer im Magen. Hier hat der Nahverkehr Schwerin GmbH “ganze Arbeit” geleistet. Bei der durchaus lobenswerten, barrierefreien Umgestaltung der Haltestellen kam leider der Radverkehr zu kurz. Die Verkehrsführung ist eine Katastrophe! Die Meinung des ADFC, dass Fahrräder vom Grundsatz auf die Straße gehören, wurde dabei durch beschilderte Benutzungspflichten gesetzlich kontakariert. Fahrräder dürfen hier nämlich auf weiten Teilen die Straße nicht benutzen. Genau da gehören sie aber hin, wenn sie schnell sind. Radfahrer haben ein Recht, zügig voranzukommen, bin ich der Meinung. Andererseits haben Radfahrer die Pflicht zur Vorsicht gegenüber Fußgängern auf gemeinsam genutzen Wegen. In der Wismarschen Straße – und auch anderenorts – passt da was nicht.

    Gut finde ich, dass es nicht allen egal ist, wo und wie Radfahrer sich ihren Weg suchen (müssen). Schwierig ist – wem erzähl ich das! – Entscheider zu finden und zu beeinflussen. Wie gesagt, in der Wismarschen Straße hat der NVS starke Lobbyarbeit gemacht. Die “verkehrsrechtlich Anordnung” – sprich gesetzliche Regelung – trifft immer die Untere Verkehrsbehörde. Umgesetzt werden Baumaßnahmen und Beschilderungen durch das Amt für Verkehrsmanagement und Subunternehmen (z. B. SDS). Die Einhaltung der Regeln überwacht – oder eben auch nicht – die Polizei. Das Ordnungsamt kümmert sich allenfalls um Falschparker.

    Bevor aber eine größere Maßnahme der Verkehrslenkung umgesetzt wird, beraten und entscheiden die Stadtvertreter. Es lohnt also “seinen” Politikern beharrlich die Meinung zu sagen. Der ADFC ist “nur” ein Verein, dessen Mitglieder sich ehrenamtlich gern mit dem Thema Fahrrad beschäftigen und auch Lobbyarbeit machen. In der Zeitung kommt es manchmal so rüber, als wenn der ADFC entscheidet. Das trifft nicht den Nagel auf den Kopf. Gute Lobbyarbeit kann aber auch etwas bewirken, wie ich oben in anderem Zusammenhang erwähnte.

    Am 10.01.12 werde ich im Auftrag des ADFC Schwerin ab 15:30 in Raum E 070 im Stadthaus auf dem öffentlichen Fahrradforum der Landeshauptstadt Schwerin gute und schlechte Beispiele der Verkehrsführung für Radfahrer zeigen. Die Wismarsche Straße wird dabei nicht gut wegkommen.

    Eins sei zum Schluss noch gesagt. Der § 1 der StVO ist natürlich der wichtigste. Darum steht er ja ganz vorn. Doch Unwissenden und Unbelehrbaren muss das öfter erklärt werden.

    By Eisenbahner on Jan 9, 2012

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